Windpark Wagenfeld-Süd: Bauarbeiten laufen planmäßig – starke regionale Beteiligung und nachhaltige Wertschöpfung für die Bürger.
Die Bauarbeiten im Windpark konnten auch im Winter planmäßig vorangetrieben werden. Aktuell rollen die Großtransporte an: Generatoren, Naben und Maschinenhäuser sind bereits für alle Windenergieanlagen ausgeliefert worden. Der erste Satz Rotorblätter hat den Windpark in der vergangenen Woche ohne größere Schwierigkeiten erreicht, alle weiteren Rotorblätter sollen bis Mitte April überführt werden. Mit dem Aufbau des ersten Großkrans in der Osterwoche wird das Projekt weiter Gestalt annehmen. Von Beginn an war es unser Ziel, den Windpark nicht nur technisch erfolgreich, sondern auch wirtschaftlich und gesellschaftlich fest in der Region zu verankern. Das damals für uns noch nicht geltende Niedersächsische Bürgerbeteiligungsgesetz haben wir dabei nicht nur erfüllt, sondern bewusst übertroffen. Bürgerinnen und Bürger sowie regionale Akteure profitieren direkt von der Entwicklung. So sind über mehrere Kommanditgesellschaften insgesamt 79 Kommanditisten investiert. An der Bürgerenergiegenossenschaft Energiegemeinschaft Wagenfeld eG sind mit über 400 Mitgliedern zahlreiche Bürger beteiligt. Ein erheblicher Anteil stammt direkt aus der unmittelbaren Umgebung, aus Wagenfeld und Rahden kommen zusammen rund 35 % der Beteiligten. Die Möglichkeit zur finanziellen Beteiligung stößt weiterhin auf großes Interesse: Beim Beteiligungsangebot der GLS-Crowd sind nur noch 16 % der Anteile offen. Damit bietet sich noch für kurze Zeit die Gelegenheit für alle, die sich noch beteiligen möchten. (Alle Infos unter: https://www.gls-crowd.de/projekte/buergerwindpark-wagenfeld/) Zusätzlich profitieren die Kommunen finanziell durch eine jährliche Gemeindeabgabe in Höhe von rund 165.000 Euro. Davon erhält die Stadt Rahden ein Drittel, während zwei Drittel an die Gemeinde Wagenfeld fließen. Diese Mittel stehen direkt für kommunale Aufgaben, Infrastruktur und lokale Entwicklung zur Verfügung. Auch die Anwohner profitieren unmittelbar: Nachbarn des Windparks erhalten vergünstigten Strom zu einem reduzierten Preis von 0,1 Cent. Mit einer Gesamtinvestition von rund 85 Millionen Euro gehört der Windpark zu einem bedeutenden Infrastrukturprojekt der Region. 20 % der Gesamtinvestitionskosten, beziehungsweise 17 Millionen Euro werden als Eigenkapital durch die beteiligten Bürger zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig bleibt die Wertschöpfung in der Region: Über einen Zeitraum von 20 Jahren werden jährlich rund 1,7 Millionen Euro wirtschaftlicher Nutzen vor Ort generiert. Ein weiterer zentraler Baustein des Projekts ist die starke Einbindung regionaler Unternehmen. An Planung und Umsetzung sind unter anderem die Firmen Wiechert und Heinze Kabelbau beteiligt. Die Windenergieanlagen selbst stammen vom niedersächsischen Hersteller Enercon. Der Windpark steht damit nicht nur für saubere Energie, sondern auch für wirtschaftliche Stärke, kommunale Einnahmen und echte Bürgerbeteiligung. Unser Ziel bleibt klar: den Ausbau der erneuerbaren Energien gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu gestalten, mit spürbarem Nutzen für die Region.
GLS Crowd: Die Investitionsphase für den Wagenfelder Windpark endet in . Jetzt informieren!
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